THEATER AG der BERTHA-von-SUTTNER-SCHULE

1999 ROMULUS DER GROSSE


Übersicht:

Szenenfotos
Kommentar zum Stück
Personen und Darsteller
Ganz Privat!
Premiere am 18.05.1999


 
EINE UNGESCHICHTLICHE HISTORISCHE KOMÖDIE

ZEIT:  Vom Morgen des 15. bis zum Morgen des 16. März   vierhundertundsechsundsiebzig nach Christi Geburt
ORT:  Villa des kaisers Romulus in Kampanien, der Sommersitz
Die Germanen erobern das Römische Reich und stehen kurz vor dem Sieg.
Der letzte römische Kaiser widmet sich seiner Hühnerzucht...
 

(rechts: Spurius Titus Mamma)
 

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Szenenfotos:

I. AKT:
 
ZENA: Die Erfolge der Germanen sind nicht aus materiellen Gründen zu erklären. Wir müssen tiefer sehen. Ohne den Glauben an uns und unsere weltpolitische Bedeutung sind wir verloren. ROMULUS: Also gut. Glauben wir.

II. AKT:
 
REA: Wer bist du?
ÄMILIAN: Ich bin das, was zurückkommt, wenn man dort hingeht, wohin ich gegangen bin. Wer bist du?
REA: Ich bin Rea, die Tochter des Kaisers.
ÄMILIAN: Rea, die Tochter des Kaisers. Ich habe dich nicht mehr erkannt.
CÄSAR RUPF: Prinzessin, Sie müssen mir schon glauben: Die Tränen in meinen Augen sind goldecht. Die Weltfirma Rupf hat durch diesen Lebensbund einen Gipfel erreicht, wie er in meiner Branche überhaupt noch nie erzielt worden ist.

III. AKT:
 
JULIA: Wir sind jetzt zwanzig Jahre verheiratet, Romulus.
ROMULUS: Was willst du mit dieser unheimlichen Tatsache sagen?
JULIA: Wir haben uns einmal geliebt.
ROMULUS: Du weißt genau, daß du lügst.
ÄMILIAN: Ich fordere eine Antwort von dir, KaiserRomulus
ROMULUS: Du sollst diese Antwort haben.
ÄMILIAN: Was hast du getan, damit dein Volk nicht in die Hand der Germanen fällt?
ROMULUS: Nichts.

IV. AKT:
 
ODOAKER: Ich bin nicht gekommen, um dich zu töten, Kaiser von Rom. Ich bin gekommen, mich mit meinem ganzen Volk dir zu unterwerfen.
ROMULUS: Das ist doch Wahnsinn!
ROMULUS: Ich ernenne den Feldherrn der Germanen, Odoaker, zum König von Italien!
DIE GERMANEN: Es lebe der König von Italien!
ROMULUS: Damit, meine Herren, hat das römische Imperium aufgehört zu existieren.

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KOMMENTAR ZUM STÜCK

Als wir dieses Stück für uns auswählten, spielten verschiedene Faktoren eine Rolle: Die Idee und der komödiantische Reiz des Stückes, die vergleichsweise große Anzahl von Akteuren, der historische Stoff, der jedoch ganz moderne Aspekte in sich birgt.

"VATERLAND NENNT SICH DER STAAT IMMER DANN, WENN ER SICH ANSCHICKT,
AUF MENSCHENMORD AUSZUGEHEN" (III. AKT).
Wie aktuell seine Gedanken und die Grundidee des "ROMULUS" an sich sind, müssen wir heute - angesichts der Katastrophe im Kosovo - mit Entsetzen sehen. Wir haben deshalb beschlossen, je eine Mark des Unkostenbeitrages für ein Projekt zu spenden, das unter anderem mißhandelten Frauen im Kosovo versucht zu helfen (MEDICA MONDIALE e.V.).

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PERSONEN UND DARSTELLER
 
ROMULUS AUGUSTUS, Kaiser von Westrom Christian Feeser
ACHILLES, sein Kammerdiener Sarah Lechner
PYRAMUS, sein Kammerdiener Patricia Fritz
JULIA, seine Frau Nina Hohmann
REA, seine Tochter Maren Wiehl
ZENA, Kaiserin von Ostrom Nastaran Tajeri
PHOSPHORIDES, ihr Kämmerer Lena Volg
SULPHURIDES, ihr Kämmerer Jasmin Leis
ÄMILIAN, Römischer Patrizier Tobias Wölfle
MARES, Kriegsminister Martina Heikel
TULLIUS ROTUNDUS, Innenminister Susanne Weber
SPURIUS TITUS MAMMA, Reiterpräfekt Meike Stoll
APOLLYON, Kunsthändler Stephanie Becker
APOLLYON JUNIOR, sein Sohn Steffi Kumm
CÄSAR RUPF, Industrieller Frederik Blomann
ODOAKER, Fürst der Germanen Robin Scheib
THEODERICH, sein Neffe Eva Czychi
KOCH Esther Anderer
GERMANEN
Natalie Lemmer
Jasmin Leis
Meike Wiehl
Lena Volg
Jérôme Soiné
Stephanie Becker
Esther Anderer
REQUISITE
Miriam Peter
Natalie Lemmer
Susanne Weber
Meike Wiehl
BÜHNENBILD
Hartmut Graf und
Schüler/Innen AG 11
LICHT
Peter Pacher
Jérôme Soiné
REGIE UND GESAMTLEITUNG
Heidi Müller
Gisela Scholz-Schuhmacher

Wir danken allen, die uns mit Rat und Tat, Verständnis und Geduld unterstützt und geholfen haben.
Unser besonderer Dank gilt Familie Weber, Roswitha Werner, Elke Haungs und Kerstin Burkart.

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Ganz Privat!
 

Hinter den Kulissen!
Aq 24.1.2000
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